background

Düsenpower

In dieser kleinen Zusammenfassung möchte ich einen schnellen Abriss darüber geben was es mit den ominösen Einspritzdüsen und deren Einstellung auf sich hat. Da ich in dieser Sache mittlerweile einiges gesehen und selber getestet habe Maße ich mir ein wenig Expertenwissen in dieser Sparte an. An für sich ist allerdings die Einstellung nicht so besonders schwierig. Es gibt ein paar Dinge zu beachten, allerdings führen die Tests nur zu zwei Ergebnissen: Entweder ist die Düse ok oder man packt sie in den Altcontainer. An der Einspritzdüsen (ESD) kann man nämlich nichts mehr selber machen.

Einspitzdüsenprüfgerät

Im Prinzip braucht man für die Einstellung nur einen Düsenprüfer. Diese gibt es immer wieder in ebay, in Kleinanzeigen, beim Trödelhändler etc. Das Gerät besteht aus einem Hochdruckzylinder, einem Druckmesser und einer passenden Leitung für den Anschluss an den Einspritzdüsenhalter. Funktionieren tut das ganze dann so, dass man per Handhebel Diesel in den Hochdruckzylinder saugt und diesen dann unter Druck setzt (sofern der ESD- Halter auch angeschraubt ist). Die Leitung steht mit der Einspritzdüse in Verbindung. Innerhalb des Einspitzdüsenhalters drückt eine starke Feder auf die Einspritzdüse und stellt so sicher, dass die Düse bei geringen Drücken keinen Dieselstrahl abgibt. Und genau diese Federkraft können wir per Inbusschlüssel verstellen. Hineindrehen des Inbus ergibt einen höheren Öffnungsdruck, herausdrehen einen geringen Öffnungsdruck. Das ist natürlich nur eine einfache Beschreibung, aber damit wissen wir schon was wir da genau machen.

135 bar Öffnungsdruck liegen an

Die Düsen beim Land Rover 2.25l und 2.5l Diesel werden auf 135 bar Öffnungsdruck eingestellt. Man baut per Handhebel Druck in der Leitung auf und prüft dann wann genau die ESD den Dieselstrahl von sich gibt. Per Inbusschraube wird das ganze dann eingestellt. Eigentlich war es das schon, allerdings will man ja länger Freude an seinem Motor haben und hier beginnen die Praxisrelevanten Dinge.

Neue Kupferdichtringe sind Pflicht!

Hier sieht man einen ESD Halter. Den oberen Teil kann man abschrauben, darunter liegt dann ein Gewinde welches per Imbusschraube den Öffnunsgdruck der Düse einstellt. Hier sollten unbedingt neue Dichtringe eingebaut werden, sonst läuft einem der kostbare Kraftstoff einfach hinaus.
Man schraubt die Kappe ab und bringt per Inbus die Feder auf null Spannung. Dann schraubt man die Kappe (unten) ab die die Einspritzdüse hält. Als nächstes steckt man die neue Düse in den Sitz (es geht nur in einer Position dank zweier Stifte) und schraubt anschließend wieder die Kappe auf. Fertig!
Jetzt ist die neue Düse im Düsenhalter und dieser wird an die Leitung des Einspritzdüsenprüfgeräts angeschraubt. Jetzt stellt man die Düse auf die korrekten 135 bar ein und prüft anschließend das Spritzbild und weiterhin das Schnarren.
Seite 1 von 2   |  1  2  |   >>